Forum 2017

Leben mit dem technischen Fortschritt - ökonomische und anthropologische Implikationen

Insbesondere seit der einsetzenden Industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wird unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft in zunehmendem Maße durch den immer schneller voranschreitenden technischen Fortschritt geprägt. Die Errungenschaften der Mikroelektronik sowie die mit dem Ende des letzten Jahrhunderts einsetzende Digitalisierung haben diesen Trend noch verstärkt. Autonome Systeme, die nach Programmierung durch den Menschen Aufgaben eigenständig ausführen, stellen dabei eine relativ neue Entwicklung dar und unterliegen aktuell einem raschen Fortschritt, haben allerdings bereits heute enorme Praxisrelevanz. Stellvertretend kann das Spektrum ihrer Möglichkeiten anhand der Beispiele eines selbstfahrenden Autos, eines Industrieroboters sowie eines Pflegeroboters betrachtet werden.

In Anbetracht des mit diesen technischen Möglichkeiten einhergehenden rasanten Wandels wollen wir die Konsequenzen von aktuell bereits verfügbaren Systemen sowie von abzusehenden Entwicklungen der nahen Zukunft (die nächsten fünf bis zehn Jahre) diskutieren – sowohl für den Menschen, als auch für den einzelnen Betrieb und die Volkswirtschaft als Ganzes. Ebenso sollen sich hieraus ergebende Implikationen für politisches Handeln erörtert werden. Darüber hinaus werden im Zuge dieses Diskurses auch Metafragen zur kritischen Betrachtung des technischen Fortschrittes und seiner Gestaltung an sich aufgeworfen.

Das Podium

Prof. Dr. Jürgen Rüttgers

 

 ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, ehemaliger Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie

Prof. Dr. Ingrid Ott

 

 

Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftspolitik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Dr. Christian P. Illek

 

 

Personalvorstand der Deutschen Telekom AG

Prof. Dr. Uwe Blien

 

 

Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie, insbesondere Arbeitsmarkt- und Regionalforschung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Sandra Krupp

 

 

Stipendiatin der Stiftung Maximilianeum


Programm

ab 18.45 Uhr Einlass

um 19.30 Uhr Beginn der Podiumsdiskussion im Senatssaal mit anschließender Fragerunde

ab ca. 21.30 Uhr Stehempfang zum Ausklang des Abends im Steinernen Saal